Der VCS hat die neue Siegerliste der umweltschonendsten Autos herausgebracht. Dazu habe ich einen Bericht in der NZZ vom 25.2.09 gefunden. Ich als aktive Atuofahrerin interessiere mich natürlich für dieses Thema. Bei diesem Ranking hat vor allem Toyota abgeräumt. Sie haben es geschafft, mit ihrem CO2 freundlichen Hybrid Auto ,den ersten Rang zu besetzen. Auch belegen sie mit einem anderen Modell den fünften Platz in dieser Rangliste. Auf weiteren Plätzen befinden sich die Marken: Honda, Fiat und Citroen. (Man beachte: KEIN amerikanischer Autohersteller befindet sich darunter!!) Die meisten dieser Autos sind Kleinwagen, die nur sehr weinig Benzin brauchen.
Der VCS- Vizepräsident erklärt auch noch sein längerfristiges Ziel, den CO2 Ausstoss bei Neuwagen,von 183 Gramm pro Kilometer auf gerade mal 80 Gramm pro Kilometer zu reduzieren.
Der Grund warum ich aber über diesen Artikel schreibe liegt an den, doch sehr fragwürdigen, Kommentaren, die Online unter diesen Bericht gepostet wurden. Darin wird die Klimaerwärmung von mehreren Lesern abgetan als blosse "panikmache" von Wissenschaftlern. Wie um alles in der Welt kann man heute noch in der Lage sein, so etwas zu behaupten? Wo doch nun wirklich absolut klar ist, dass die globale Erderwärmung längst im Gange ist und die beiden Pole schneller schmelzen als jemals zuvor.
Damit möchte ich nun gleich auch zu meiner zweiten Quelle übergehen. Die Tagesschau vom 25.2.09 hat einen bericht über das schmelzen der beiden Polarkappen gebracht. Nach neusten Messungen der Eisschichten hat sich ergeben, dass die Temperatur an beiden Polen noch viel rasanter erhöht als angenommen. In den letzen 50 Jahren sind die Durschnittstemperaturen um 0,5 Grad Celsius gestiegen. Täglcih brechen riesige Eisblöcke ab und der Meeresspiegel steigt dadurch stetig an.
Auch sagt Michel Jaraud, von der Weltorganisation für Meteorologie, dass sich die Klimakatastrophen verdichten würden, da die Wetterlage immer unberechenbarer würde. Auch die Temperaturen an den äquatorialen Gebieten wird steigen, so dass dort die Nahrungsknappheit und Wasserknappheit noch drastischer werde.
Wenn man nun zurückblickt auf den Artikel aus der NZZ, und dessen Leserkommentare, dann scheint mir noch mehr unverständlich, wie Menschen auf eine so verdrehte Wahrheit kommen. Es ist wohl immer einfacher sich die Welt so hinzudrehen wie sie einem gerade passt, anstatt sich die Mühe zu nehem und selber etwas für einen Fortbestand zu tun.
Donnerstag, 26. Februar 2009
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