Für mich undenkbar. Doch was für einen Weg legt der Kaffee zurück, bis er schlussendlich in meiner Kaffeetasse landet?
Kaffee wird heutzutage überall in den Tropen angebaut. Die Kaffeebauern pflanzen und ernten die Kaffeebohnen von Hand. Würden Maschinen eingesetzt werden, so hätte dies ein Qualitätsverlust zur Folge. Es dauert einige Jahre bis die Pflanze Kaffeebohnen trägt und diese geerntet werden können. Sie müssen dann getrocknet und geschält werden. Dann werden sie sortiert und verpackt. Schlussendlich werden sie in grosse Säcke abgepackt und verschifft. In Europa werden die Kaffeebohnen noch weiter verarbeitet. Das heisst geröstet, gemischt, gemahlen und verpackt. Dies geschieht natürlich mit Hilfe von Maschinen. Zuletzt werden sie in den Lastwagen geladen und an den Zielort gebracht, bei mir also den Coop in Rorschach.
Als ich mir Gedanken zum Weg des Kaffees gemacht habe, kam mir noch ein anderer Gedanke. Ich bezahle für 100g Kaffee ca. 8 Franken. Wie viel bekommen schliesslich die Arbeiter auf den Plantagen davon? Bei Wikipedia fand ich auf der folgenden Website eine Statistik dazu:
Die Statistik stützt sich zwar auf Deutschland, trotzdem finde ich sie sehr spannend. Die Arbeiter bekommen 5,1% des Kaffeepreises, das heisst in meinem Fall gerade mal 40Rappen!!! Ich lasse euch die Gelegenheit euch selbst Gedanken darüber zu machen...
1 Kommentar:
Ja, der liebe Kaffee! Leider sind wir noch nicht so weit, dass wir in der Schweiz Kakaobohnen anpflanzen können. Aber dann hätten die Ursprungsläder keine Arbeit mehr. Doch das wollen wir hier nicht genauer thematisieren. Es ist wirklich bedenklich, welchen Anteil diejenigen bekommen, die die grösste Arbeit haben! Ich denke, dass man auch hier auf die Auswahl der Produkte achten sollte und Kaffe kaufen, bei dem auf fairen Handel geschaut wird.
Kommentar veröffentlichen